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Was weißt du über die Weihnachtskrippen?

Wo wurden die ersten Krippen aufgebaut?
In Burgen und Schlössern
Vor Rathäusern
In Kirchen

In Tirol wurden 1608 erstmals Weihnachtskrippen in der Innsbrucker Jesuitenkirche und in der Hofkirche aufgestellt. Die frühesten Krippen waren fast lebensgroß. Sie bestanden aus Bretterfiguren oder beweglichen und bekleideten Holzgliederfiguren mit Wachsköpfen.

In Tirol wurden 1608 erstmals Weihnachtskrippen in der Innsbrucker Jesuitenkirche und in der Hofkirche aufgestellt. Die frühesten Krippen waren fast lebensgroß. Sie bestanden aus Bretterfiguren oder beweglichen und bekleideten Holzgliederfiguren mit Wachsköpfen.

Was zeigt eine „Tiroler Krippe“?
Einen Krippenberg aus Wurzelholz
Die Geburt Christi in bäuerlich-alpiner Umgebung
Eine Krippenlandschaft mit Schipiste
Eine „Tiroler Krippe“ verlegt im Gegensatz zur „Orientalischen Krippe“ das  Weihnachtsgeschehen in die bäuerliche Tiroler Bergwelt. Diese Krippenform wurde ab 1900 beliebt. Ein Vorreiter war Josef Bachlechner der Ältere (1871-1923) aus Bruneck, der später in Hall in Tirol eine Werkstätte betrieb.
Eine „Tiroler Krippe“ verlegt im Gegensatz zur „Orientalischen Krippe“ das  Weihnachtsgeschehen in die bäuerliche Tiroler Bergwelt. Diese Krippenform wurde ab 1900 beliebt. Ein Vorreiter war Josef Bachlechner der Ältere (1871-1923) aus Bruneck, der später in Hall in Tirol eine Werkstätte betrieb.
Wie heißt der Engel, der über dem Stall schwebt und meist ein Schriftband trägt?
Heroldsengel
Gloriaengel
Verkündigungsengel
Der Gloriaengel hält meist ein Schriftband mit der lateinischen Formel „Gloria in excelsis Deo“ („Ehre sei Gott in der Höhe“). Er wird mit dem Erzengel Gabriel gleichgesetzt, der in der Krippe ein weiteres Mal als Verkündigungsengel bei den Hirten erscheint.
Der Gloriaengel hält meist ein Schriftband mit der lateinischen Formel „Gloria in excelsis Deo“ („Ehre sei Gott in der Höhe“). Er wird mit dem Erzengel Gabriel gleichgesetzt, der in der Krippe ein weiteres Mal als Verkündigungsengel bei den Hirten erscheint.

Warum werden in Zirl bei Innsbruck kleine Eier in die Weihnachtskrippe gelegt?

Dem liegt eine Verwechslung mit der Fastenkrippe zugrunde
Weil in Zirl traditionell Hühner gezüchtet wurden
Da Eier früher das ganze Jahr geschenkt wurden

In Zirl ist es Tradition, in die Weihnachtskrippe einen kleinen Korb mit kleinen Eiern und Kirchtagskrapfen zu geben. Diese Besonderheit wird als Geschenk der jeweiligen Familie an das Jesuskind oder auch als Gastgeschenk im Zuge des "Krippeleschauens" - einem nachbarschaftlichen Zusammentreffen - überliefert.

In Zirl ist es Tradition, in die Weihnachtskrippe einen kleinen Korb mit kleinen Eiern und Kirchtagskrapfen zu geben. Diese Besonderheit wird als Geschenk der jeweiligen Familie an das Jesuskind oder auch als Gastgeschenk im Zuge des "Krippeleschauens" - einem nachbarschaftlichen Zusammentreffen - überliefert.

Warum ließ Kaiser Joseph II., der Sohn von Maria Theresia, barocke Kleiderkrippen in Kirchen verbieten?
Da ihr Prunk die Andacht erschwerte
Da die Erhaltung zu teuer war
Da immer wieder Figuren gestohlen wurden

Bis 1804 waren statt der kostbar bekleideten Figuren nur noch einfache Bretterkrippen aus bemalten Holztafeln erlaubt. Durch das Verbot verbreiteten sich Weihnachtskrippen in privaten Haushalten.

Bis 1804 waren statt der kostbar bekleideten Figuren nur noch einfache Bretterkrippen aus bemalten Holztafeln erlaubt. Durch das Verbot verbreiteten sich Weihnachtskrippen in privaten Haushalten.

Was ist ein Dromedar?
Ein Kamel mit einem Höcker
Ein Kamel mit zwei Höckern
Ein Trampeltier
Das Dromedar gehört zur Familie der Kamele und hat einen Höcker. Da die Menschen in Tirol früher nicht wussten, wie Dromedare oder Kamele aussahen, wurden sie so geschnitzt, wie sie hießen: „Bucklige Rösser“. Berühmtheit erlangten die geschnitzten Dromedare von „Xander Öfner“ in Zirl. 1899 hielt dort ein Wanderzirkus, bei dem erstmals ein Dromedar zu sehen war. Die „Xanderkrippe“ ist im Tiroler Volkskunstmuseum zu bestaunen.
Das Dromedar gehört zur Familie der Kamele und hat einen Höcker. Da die Menschen in Tirol früher nicht wussten, wie Dromedare oder Kamele aussahen, wurden sie so geschnitzt, wie sie hießen: „Bucklige Rösser“. Berühmtheit erlangten die geschnitzten Dromedare von „Xander Öfner“ in Zirl. 1899 hielt dort ein Wanderzirkus, bei dem erstmals ein Dromedar zu sehen war. Die „Xanderkrippe“ ist im Tiroler Volkskunstmuseum zu bestaunen.

Wo wurde in Österreich der erste Krippenverein gegründet?

Vorarlberg
Wien
Tirol
1909 gründete der Pfarrer Johann Ch. Mössl (1863-1942) den Tiroler Krippenverein. Er schuf damit für die einzelnen Schnitzer und Krippenbauer eine gemeinsame Plattform zur Bewahrung und Förderung der Krippe.
Es gibt auch einen internationalen Krippenverband, der Weltkrippenkongresse veranstaltet (2012 in Innsbruck).
 
1909 gründete der Pfarrer Johann Ch. Mössl (1863-1942) den Tiroler Krippenverein. Er schuf damit für die einzelnen Schnitzer und Krippenbauer eine gemeinsame Plattform zur Bewahrung und Förderung der Krippe.
Es gibt auch einen internationalen Krippenverband, der Weltkrippenkongresse veranstaltet (2012 in Innsbruck).
 
Aus welchen Materialien besteht die Figur der Heiligen Maria in dieser Krippe?
Kunststoff und Stoff
Wachs und Stoff
Porzellan und Papier

Die Szene zeigt Maria mit dem Jesuskind am Schoß bei der Anbetung der Könige. Mit viel Liebe am Schauspiel wurde das Königsgefolge mit Reitervolk in dieser orientalischen Krippe gestaltet. Sie war einst im Badgasthof Gasser in Heiligenkreuz bei Hall aufgestellt, bevor sie 1967 dem Tiroler Volkskunstmuseum geschenkt wurde.

Die Szene zeigt Maria mit dem Jesuskind am Schoß bei der Anbetung der Könige. Mit viel Liebe am Schauspiel wurde das Königsgefolge mit Reitervolk in dieser orientalischen Krippe gestaltet. Sie war einst im Badgasthof Gasser in Heiligenkreuz bei Hall aufgestellt, bevor sie 1967 dem Tiroler Volkskunstmuseum geschenkt wurde.

Wer gilt als Begründer*in der modernen Krippenkunst in Tirol?
Ludwig Penz
Franz von Defregger
Fini Platzer
Ludwig Penz (1876-1918) konzentrierte sich auf das Wesentliche. In wenigen, sehr gekonnt und bewusst ausgeführten Schnitten verlieh er seinen Figuren stärksten Ausdruck.
Ludwig Penz (1876-1918) konzentrierte sich auf das Wesentliche. In wenigen, sehr gekonnt und bewusst ausgeführten Schnitten verlieh er seinen Figuren stärksten Ausdruck.

Unter den Hirten gibt es eine traditionelle Krippenfigur. Wie sieht sie aus?

Ein Hirte streichelt ein Schaf
Ein Hirte trägt ein Schaf
Ein Hirte schert ein Schaf

Es handelt sich dabei meist um einen älteren Mann, der ein Schaf auf den Schultern trägt. Er erinnert an frühchristliche Darstellungen von Jesus als „gutem Hirte“ in römischen Katakomben. 

Es handelt sich dabei meist um einen älteren Mann, der ein Schaf auf den Schultern trägt. Er erinnert an frühchristliche Darstellungen von Jesus als „gutem Hirte“ in römischen Katakomben. 

Was ist eine „Nazarener Krippe“?
Die Krippensammlung von Zar Alexander II.
Eine berühmte Krippe in Nazareth
Eine Krippe im Kunststil des 19. Jahrhunderts
Die katholisch orientierte Kunstszene der sogenannten „Nazarener“ in Rom beeinflusste die Krippenkünstler. Viele von ihnen pilgerten nach Palästina an den Ort des biblischen Geschehens und gestalteten Krippenfiguren in orientalischer Landschaft und Kleidung. Ein Beispiel dafür ist die Krippe des Historienmalers Max Gehri (1847-1909) im Volkskunstmuseum in Innsbruck.
Die katholisch orientierte Kunstszene der sogenannten „Nazarener“ in Rom beeinflusste die Krippenkünstler. Viele von ihnen pilgerten nach Palästina an den Ort des biblischen Geschehens und gestalteten Krippenfiguren in orientalischer Landschaft und Kleidung. Ein Beispiel dafür ist die Krippe des Historienmalers Max Gehri (1847-1909) im Volkskunstmuseum in Innsbruck.
Wer sind diese Figuren in der Krippe?
Sie sind tanzende Engel
Sie gehören zum Gefolge der Königin von Saba
Sie gehören nicht zu einer Krippe

Die Tänzerinnen sind Teil des Gefolges der Königin von Saba aus einer Weihnachtskrippe von Adolf Oberhofer (um 1930). Die legendenhafte Königin aus dem heutigen Jemen ist bereits im Alten Testament, aber auch im Koran erwähnt. Stereotype Darstellungen von „Mohren“ und „Orientalen“ gab es in Tirol seit dem 16. Jahrhundert. Dieser eurozentristische Blick, der auf Erzählungen der Bibel sowie Erfahrungen durch Pilgerfahrten fußt, spiegelt Bewunderung für den Orient, aber auch diskriminierende Sichtweisen wider. 

Die Tänzerinnen sind Teil des Gefolges der Königin von Saba aus einer Weihnachtskrippe von Adolf Oberhofer (um 1930). Die legendenhafte Königin aus dem heutigen Jemen ist bereits im Alten Testament, aber auch im Koran erwähnt. Stereotype Darstellungen von „Mohren“ und „Orientalen“ gab es in Tirol seit dem 16. Jahrhundert. Dieser eurozentristische Blick, der auf Erzählungen der Bibel sowie Erfahrungen durch Pilgerfahrten fußt, spiegelt Bewunderung für den Orient, aber auch diskriminierende Sichtweisen wider. 

Was ist ein Mandlbogen?
Weihnachtskekse mit Mandeln
Eine halbkreisförmige Anordnung der Krippenfiguren
Ein Papierbogen zum Ausschneiden
Als „Mandlbogen“ (Mandl=Figur) werden die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts üblichen Ausschneidebögen aus Papier genannt. Die Figuren konnten bemalt, auf Karton geklebt und zu Szenen gruppiert werden.
Dieser moderne Krippenbogen stammt von dem Tiroler Künstler Oswald Oberhuber (1931-2020). 
 
Als „Mandlbogen“ (Mandl=Figur) werden die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts üblichen Ausschneidebögen aus Papier genannt. Die Figuren konnten bemalt, auf Karton geklebt und zu Szenen gruppiert werden.
Dieser moderne Krippenbogen stammt von dem Tiroler Künstler Oswald Oberhuber (1931-2020). 
 

Wie heißt die bekannte österreichische Zeitschrift für Krippenfreunde, die seit 1909 erscheint?

Der Krippenfreund
Die Krippenfreundin
Ochs und Esel

Die Zeitschrift ist für Krippenvereine und Volkskundler*innen eine wertvolle Quelle. Auch das Tiroler Volkskunstmuseum hat daraus schon manchen Hinweis für seine Sammlung erhalten, wie zum Beispiel die Herkunftsgeschichte einer geschenkten Krippe.

Die Zeitschrift ist für Krippenvereine und Volkskundler*innen eine wertvolle Quelle. Auch das Tiroler Volkskunstmuseum hat daraus schon manchen Hinweis für seine Sammlung erhalten, wie zum Beispiel die Herkunftsgeschichte einer geschenkten Krippe.

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